Unser Team
Tauchen mit Kindern ist etwas anderes als Tauchen mit Erwachsenen. Es braucht Geduld, ein Gespür für Stimmungen und die Bereitschaft, eine Übung zum zehnten Mal zu machen — weil beim zehnten Mal der Knoten platzt.
Bubblemakers ist das Kinderprogramm von Funny Divers
Bubblemakers Hurghada ist keine eigene Tauchschule auf der grünen Wiese, sondern das Kinder- und Familienprogramm des Funny Divers Diving Center in Hurghada. Das ist für euch eine wichtige Information: Dahinter steht nämlich eine Basis mit eigenem Boot, festem Team und einer Betriebsgeschichte — kein Anbieter, der im nächsten Jahr vielleicht nicht mehr da ist.
Geführt wird die Basis von Ahmed Mahmoud Ali und Nasser Maher Hamada. Sie sind auch die Ansprechpartner, wenn einmal etwas nicht so läuft, wie es soll.
Was wir für die Kinderkurse ergänzt haben, ist die Betreuung: kleinere Gruppen, mehr Zeit pro Übung und Instruktoren, die freiwillig mit Kindern arbeiten — nicht, weil sie gerade eingeteilt sind.
Vier Rollen an einem Kurstag
An einem normalen Kurstag hat euer Kind mit diesen vier Menschen zu tun.
Der Instruktor
PADI-zertifiziert, verantwortlich für Ausbildung und Sicherheit. Er entscheidet, wann ein Kind bereit für den nächsten Schritt ist — und wann nicht.
Der Guide
Am Riff dabei, kennt die Plätze und die Tiere. Er führt die Gruppe, während der Instruktor sich auf die Ausbildung konzentriert.
Die Bootscrew
Kapitän und Mannschaft. Sie halten das Boot an der richtigen Stelle, helfen beim Ein- und Ausstieg und kochen mittags.
Der Fahrer
Holt euch am Hotel ab und bringt euch zurück. Er bekommt von uns nur Name, Hotel, Uhrzeit und Personenzahl — nicht mehr.
Warum Kinderunterricht anders funktioniert
Wiederholen statt weitermachen
Erwachsene sagen, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Kinder nicken. Deshalb wiederholen wir Übungen, bis wir sehen — nicht hören — dass sie sitzen. Das dauert länger und ist der Grund, warum unsere Gruppen klein sind.
Stimmungen ernst nehmen
Ein Kind, das plötzlich still wird, ist meistens nicht müde, sondern unsicher. Unsere Instruktoren sind darauf trainiert, das zu bemerken und den Tag umzuplanen, bevor daraus ein schlechtes Erlebnis wird.
Nichts überreden
Wir überreden kein Kind ins Wasser. Nicht, weil wir bequem sind, sondern weil überredete Kinder die sind, die später nie wieder tauchen. Ein Abbruch heute ist besser als ein schlechtes Erlebnis für immer.
Eltern einbeziehen
Ihr dürft immer zuschauen. Wir sagen euch aber auch offen, wenn eure Anwesenheit euer Kind gerade nervöser macht — das kommt vor und ist nichts Persönliches.
Auf welcher Sprache unterrichtet wird
Wir bilden in vier Sprachen aus: Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch. Gerade beim ersten Kurs ist die Muttersprache ein echter Vorteil — unter Wasser wird ohnehin nur mit Handzeichen kommuniziert, aber die Erklärungen davor sollten sitzen.
Fragen an uns direkt?
Schreibt uns — ihr redet mit denselben Leuten, die später mit eurem Kind im Wasser sind.